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25.05.2010

Kleinstes Storchenküken zu Pfingsten verendet

Am Morgen des 24. Mai konnten nur noch 4 Storchenküken im Internethorst von Vetschau beobachtet werden. Nach Suchaktionen unter dem Horst konnte kein Küken gefunden werden. Deshalb wird nicht eindeutig zu klären sein, was in der Nacht mit dem zuletzt geschlüpften Küken geschah. Wir können nur Vermutungen aussprechen.

Verschiedene Ursachen für das Sterben des Kükens sind möglich. Denkbar ist der Abwurf des Storchenkükens, was bei 5 Küken nicht ungewöhnlich ist. Wie die Tage zuvor ersichtlich war, konnte sich das kleinste Küken bei der Nahrungsaufnahme gegen seine größeren Geschwister nicht behaupten und blieb somit in seiner Entwicklung zurück.

Eine weitere Erklärung wäre "Kronismus", wobei die Altstörche stark unterentwickelte Küken selbst fressen. Ein bei Störchen und auch anderen Vogelarten durchaus normales Verhalten.

Im Internethorst sind nun 4 Storchenküken zu beobachten, welche rund um die Uhr von Cico und Luna versorgt werden. Zurzeit scheint das Nahrungsangebot für die Jungstörche ausreichend zu sein. Das vierte Küken weist allerdings ebenfalls einen kleinen Entwicklungsrückstand auf, den es gilt durch reichlich Nahrungsaufnahme gegenüber den Geschwistern wieder wett zu machen, damit auch dieses eine gute Überlebenschance hat.

B. Elsner
Geschäftsführer
NABU Regionalverband Calau e.V.

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