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12.06.2006

Meto verendet

In den frühen Morgenstunden des 10. Juni verendet Meto ohne erkennbare Ursache. Später wird er offensichtlich von einem Altstorch verschlungen. Durch den Tod von Meto stellt sich auch die Frage neu, woran Lenka verendete. Haben wir es wie im vorigen Jahr mit Schimmelpilzen zu tun, die eine Lungenentzündung auslösen? Vom Horst wurden im Herbst 20 cm Nistmaterial abgetragen und dieser insgesamt drei Mal mit Fungiziden gegen Schimmelpilze eingesprüht. Die Adoption von Hugo hat mit dem Tod von Meto nichts zu tun. Auch Meto wurde weiter von den Altstörchen gefüttert und umhegt. Das anfangs nicht gehudert wurde, hat bei dem warmen, niederschlagsfreien und windstillen Wetter keinen Einfluss gehabt. Die Unterkühlung am Pfingstsamstag vor der Rettungsaktion war viel stärker. Meto war körperlich unterentwickelt.

Winfried Böhmer
NABU Projektleiter

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