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03.07.2007

Bitte helfen Sie Todesursachen zu erforschen!

Liebe Storchenfreundinnen und Storchenfreunde,

Sie können unsere Arbeit in zweifacher Hinsicht unterstützen:

- durch eine finanzielle Spende an den NABU-Calau. Nur mit Ihrer Hilfe können wir im bisherigen Umfang für den Storchenschutz und die Umweltbildung aktiv bleiben. Der NABU-Calau beteiligt sich finanziell und organisatorisch an der Erforschung der Aspergillose bei Weißstörchen. Das ist nur mit Ihrer weiteren Unterstützung leistbar. Und natürlich möchten wir mit www.storchennest.de für Sie im Netz bleiben - versprochen! Unter "Helfen Sie" finden Sie unsere Bankverbindung.

- durch Mitwirkung an der Aufklärung der Todesursachen von Weißstorch-Nestlingen

Herr Philipp Weps vom Institut für Tierpathologie der Freien Universität Berlin nimmt Untersuchungen zur Aspergillose vor. Ziel dieser Studie ist es, einen Überblick über die Todesursachen und insbesondere über die vorkommenden Krankheitserreger zu erhalten und dadurch die Gefährdungslage von Weißstörchen einzuschätzen. In den vergangenen Jahren spielte bei Todesfällen von Storchnestlingen unter anderem die Aspergillose (eine Schimmelpilzinfektion vornehmlich des Atmungstraktes) eine große Rolle.

In vielen Fällen kam es sogar zum Totalausfall von ganzen Bruten. Bei der Studie werden von abgestorbenen Eiern, toten Küken und verstorbenen Altvögeln umfangreiche bakteriologische, virologische, mykologische und pathologische Untersuchungen zur Isolierung des ursächlichen Erregers vorgenommen. Zusätzlich werden bei Beringungen Blut- und Tupferproben von Nestlingen genommen. Des Weiteren soll auch das Nistmaterial und wenn möglich, potentielles Nestmaterial aus der Horstumgebung in die Untersuchung mit einbezogen werden. Dies eröffnet die Möglichkeit, Zusammenhänge zum Vorkommen eines Erregers darzustellen und nachgewiesene Gefährdungsquellen zu beseitigen. Für diese Studie benötigen wir die aktive Mitwirkung von Storchenbetreuern und "Storcheneltern". Möglichst alle abgestorbenen Eier, tote Küken und verendete Altvögel sollen in diese Studie einbezogen werden, um eine wissenschaftlich fundierte Aussage treffen zu können.

Bitte melden Sie verendete Tiere und abgestorbene Eier. Diese können abgeholt, aber auch von Ihnen eingesandt werden.

Kontaktadresse:

Philipp Weps (Tierarzt)
Institut für Tierpathologie der Freien Universität Berlin
Robert-von-Ostertag-Straße 15
14163 Berlin
Telefon: 030-838-62459
Mobiltelefon (auch wochenends): 0179-5208749
E-Mail: weps.philipp@vetmed.fu-berlin.de

Weitere Informationen und ein Begleitformular finden Sie in der Anlage.

Winfried Böhmer
NABU-Projektleiter

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