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09.11.2007

Storchensaison 2007 in Vetschau geht zu Ende

  • 2 Millionen Besucher auf www.storchennest.de
  • Untersuchungen zu Verlusten durch Schimmelpilze angelaufen
  • Film über "Internetstörche" erschienen

Die Internetstörche des NABU-Informationszentrums in Vetschau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) bleiben ein Besuchermagnet. Etwa zwei Millionen Internetnutzer verfolgten über die Web-Cam das Geschehen im weltweit beliebtesten Storchennest.

Im Schnitt verweilte der Storchenfreund 2007 knapp über vier Minuten auf der Internetseite und sah sich 37 verschiedene Dokumente an. Rund 17700 Vogelliebhaber haben ihre Internetseite mit www.storchennest.de verlinkt. Zehn Suchmaschinen, darunter Google und Yahoo, haben die Storchenseite in ihr Verzeichnis aufgenommen. Das Storchenpaar und sein Nachwuchs sind national und international beliebt. Vor allem Besucher aus Australien, Frankreich, den Niederlanden sowie Nord- und Südamerika schauten online in Vetschau vorbei.

Unter www.storchennest.de erlebten die Internetnutzer im vergangenen Sommer erstmals wieder die Brut, Aufzucht und Pflege dreier Jungstörche. Nach zwei "kinderlosen" Jahren entwickelten sich die Drillinge Chess, Mila und Gwen zur Freude aller Beobachter prächtig. In den beiden vorangegangenen Jahren waren die Storchenküken an Aspergillose, einer Lungenentzündung ausgelöst durch Schimmelpilze, zum Opfer gefallen. Im September 2006 wurde deshalb das Nest abgetragen und eine neue Nistunterlage aufgesetzt.

Das Institut für Geflügelkrankheiten an der Freien Universität Berlin untersucht im Rahmen einer Doktorarbeit in Zusammenarbeit mit dem NABU-Calau zwei Jahre lang diese Erkrankung, um Wege zur Reduzierung der Kükenverluste zu finden. Mit Spenden beteiligen sich viele Storchenfreunde an der Finanzierung dieser wissenschaftlichen Untersuchungen.

Über die "Internetstörche 2007" ist ein sehenswerter Film entstanden. Die DVD kann per E-Mail an Storchenzentrum-NL@t-online.de bestellt werden.


Hintergrund:

Das Internetprojekt www.storchennest.de läuft seit zehn Jahren. Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, trägt gemeinsam mit der enviaM-Telekommunikationstochter envia TEL GmbH, Markkleeberg, und dem Regionalverband Calau des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) das Projekt. Auf der Internet-Storchenseite ist die in Deutschland vom Aussterben bedrohte Tierart auf Schritt und Tritt zu beobachten. Möglich macht dies eine Web-Cam, die bewegte Bilder und Töne aus dem NABU-Weißstorch-Informationszentrum liefert. Sie erlaubt einzigartige Einblicke in das Storchennest. Paarung, Brut, Aufzucht und Pflege des Nachwuchses waren live zu beobachten.

enviaM ist der führende regionale Energiedienstleister in den neuen Bundesländern. Das Unternehmen bedient in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rund 1,6 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. 45 Prozent der Wertschöpfung und 75 Prozent des Einkaufs- und Investitionsvolumens verbleiben in Ostdeutschland. Knapp 50 Prozent des Strombedarfes werden durch die heimische Braunkohle gedeckt.


Ihr Ansprechpartner bei der envia Mitteldeutsche Energie AG:
Stefan Buscher
Pressesprecher
Telefon: (03 71) 4 82-17 44
Fax: (03 71) 4 82-20 65
E-Mail: Stefan.Buscher@enviaM.de

Ihr Ansprechpartner beim Regionalverband Calau des Naturschutzbundes Deutschland (NABU):
Winfried Böhmer
Telefon: (03 54 33) 41 00
Fax: (03 54 33) 5 59 60
E-Mail: storchenzentrum-nl@t-online.de

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