Familiendrama und Rettungsaktion

Am 25.05. ist der männliche Storch tödlich verunglückt. Er flog einem Auto in die Frontscheibe, die dabei zu Bruch ging. Da die Störchin das Nest so nicht verlässt, würden sie und die Jungen verhungern. Deshalb musste schnell eine Lösung her.

In Absprache mit dem NABU wurde entschieden, das Nest leer zu räumen.
Mit Hilfe der Envia und der Familie Kienz (Hebebühne) wurde das Küken und die zwei Eier aus dem Nest geholt. Dabei wurde festgestellt, dass Ei war schon angepickt war.

Das Küken wurde vor Ort mit Futter und Wasser erstversorgt und dann vom Storchenbeauftragten, Wolfang Köhler, mit den Eiern in die Tierpflegestation von Familie Heindel gebracht. Die Eier kamen sofort in einen Brutapparat.

Es hat alles gut geklappt und wir hoffen sehr, dass sich die Küken gut entwickeln.

Ein großer Dank für diese spontane Aktion geht an die Radduscher Storchenfreunde und allen Beteiligten.